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Motorola prüft Chip-Auslagerung

22.08.2001 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt- Nach schlechten Ergebnissen der Sparte Microprozessoren überdenkt Motorola offenbar einen Verkauf oder eine Auslagerung seiner Chip-Produktion. Reuters zufolge muß die Unternehmenssparte innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens profitabel werden. Im zweiten Quartal machte diese Firmensparte einen operativen Verlust von 381 Millionen US-Dollar. "Es gibt hier keine heiligen Kühe", ließ Ed Gams, verantwortlich für die Information der Anleger, verlauten. Ein Kaufpreis der gesamten Chip-Sparte wird in Analystenkreise auf etwa 9 Mrd. US-Dollar geschätzt. Der Motorola-Kunde und potentielle Käufer Apple scheidet bei diesem Betrag wohl aus. sw

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