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Motorola streicht 200 Jobs in Flensburg

13.02.2003 | 10:50 Uhr |

Die Flensburger Mobiltelefonfabrik Motorola wird in den nächsten zwei Monaten maximal 200 Arbeitsplätze abbauen. Der Grund sei kein Auftrags- oder Absatzrückgang, sondern eine neue Handy-Serie "C 330", deren Montage erheblich weniger aufwändig sei, sagte am Donnerstag der Personalchef des Werkes, Hanjörg Beger.

Nach Angaben Begers müssten die entstehenden "Rationalisierungseffekte realisiert werden". Die geplante Arbeitsplatzreduzierung werde, bereits abgestimmt mit dem Betriebsrat, sozialverträglich erfolgen. Zunächst liefen befristete Verträge aus und es werde in erster Linie die Arbeitszeit der Nachtschicht auf 83 Prozent verkürzt. Au?erdem würden Teilzeitregelungen bzw. Ausgleichszahlungen und "gro?zügige Abfindungen" angeboten. Er sei sich sicher, dass es am Ende nur "ganz wenige betriebsbedingte Kündigungen geben wird", sagte Beger. Es könne sogar sein, dass letztlich "deutlich weniger als 100" Arbeitsplätze wegfallen.

Gegenwärtig zählt Motorola in der Fördestadt rund 1900 Beschäftigte. 1999 - ein Jahr nach Fabrikeröffnung - waren es noch rund 2500. dpa

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