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Motorola und das iPhone

04.02.2008 | 13:41 Uhr

Während Apple mit dem iPhone öffentlichkeitswirksam in den Handymarkt eingestiegen ist, kämpft Motorola mit rückläufigen Verkaufszahlen.

Die Schwierigkeiten von Motorola haben allerdings nicht direkt mit dem Apple-Handy zu tun, wie die Computerworld berichtet. Die Handy-Modelle des Konzerns gelten als vergleichsweise altmodisch. Motorola müsse sich überlegen, wie man Handys mit einem "Coolness"-Faktor entwickeln könne, sagte Analyst Jack Gold.

Gold rät dem Unternehmen, Mode-Designer als Berater einzustellen. Und verweist auf Apple, das dies bereits erfolgreich praktiziere. Das Design sei jedoch nur ein Aspekt. Motorola müsse zudem eine einfache und überzeugende Nutzeroberfläche für seine Handys entwickeln, zitiert die Computerworld Branchenbeobachter.

Nach Meinung des Analysten Gold setzt das Unternehmen zu viele verschiedene Handy-Betriebssysteme ein. Motorola liefert seine Mobiltelefone mit einem eigenen System, Windows Mobile, Symbian sowie Linux aus. Zudem hat Motorola angekündigt, das künftige Google-System Android einsetzen zu wollen.

Das Unternehmen benötigt nach Meinung der Analysten einen Verkaufschlager, um sein Handygeschäft wieder zu beleben. Gleichzeitig gibt es Überlegungen im Konzern , die gesamte Handysparte zu verkaufen.

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