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Mozilla-Beschwerden über Safari-Update „Viel Lärm um nichts“

26.03.2008 | 13:35 Uhr |

iTunes-Anwender unter Windows haben sich darüber gewundert und die Mozilla-Organisation hat es scharf kritisiert: Apple liefert ungefragt Safari 3.1 über seinen Auto-Updater aus, der via iTunes oder Quicktime auf die Rechner zahlreicher Windows-Anwender geraten ist.

Mozilla-CEO John Lilly hatte das Vorgehen als „falsch“ und „nahe an der Praktiken der Distribution von Malware“ abgekanzelt. Analysten sehen die Sache jedoch locker. „Das ist viel Lärm um nichts,“ meint etwa Michael Gartenberg von Jupiter Research, Apple habe längst angekündigt, diesen Mechanismus zur Verbreitung von Safari zu nutzen. Ross Rubin von der NPD-Group pflichtet bei: Man könne das kaum als eine versteckte Installation oder als heimtückisch bezeichnen. Zudem biete Apple die Installation nur optional an, Safari würde hingegen iTunes und Quicktime wegen der gleichen Rendering-Engines ergänzen. Mozillas Kritik sei ein wenig unaufrichtig, meint Gartenberg, denn auch Firefox ist ein Programm, das sich automatisch aktualisiert.

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