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Mozilla stellt Alpha-Browser für Android vor

30.08.2010 | 13:15 Uhr |

Der neue Webbrowser Fennec 2.0 für mobile Plattformen profitiert kräftig von den neuen Entwicklungen in Firefox 4. Neben fest eingebauter Synchronisation wird auch Fennec durch getrennt verwaltete Prozesse für Anzeige und Rendern beschleunigt.

Mozilla hat am letzten Freitag eine Alpha-Version eines neuen mobilen Webbrowsers Fennec 2.0 veröffentlicht, der auf fast allen Smartphones unter Android eingesetzt werden kann.

Der neue Webbrowser für Handys nutzt die gleiche Gecko-Engine wie Firefox 4, hat alle Features zum Synchronisieren bereits eingebaut und soll dank dem Einsatz der Technology Electrolytics auch deutlich schneller als Vergleichsbrowser sein, da die Prozesse für Benutzerschnittstelle und Rendern getrennt verwaltet werden, berichtet Stuart Parmenter, der technische Entwicklungsleiter für mobile Plattformen bei Mozilla, in einem Blog .

Fennec wird in Zukunft noch mehr von Entwicklungen in Mozillas Hauptbrowser Firefox profitieren : Electrolytics wird derzeit weiterentwickelt, um auch Add-ons in getrennten Prozessen auszuführen. Auch der jetzt eingebaute Synchronisations-Dienst Sync kommt von Firefox und ist auch in der letzten Freigabe-Version Firefox 4 Beta 4 eingesetzt. Mit Sync können Lesezeichen, Passworte, Verlauf, offene Tabs und weitere Browserdaten über mehrere Computer und mobile Plattformen hinweg abgeglichen werden. Sync gibt es auch für ältere Firefox Versionen, allerdings nur als Add-on , und für das iPhone als kostenlose Firefox Home App.

Der Alpha-Browser Fennec 2.0 läuft nicht auf allen Android-Smartphones. Die Systemvoraussetzungen laut Mozillas Webseite sind mindestens der Einsatz von Android 2.0 oder das Smartphone Nokia N900 .

Mozilla noch keinen Freigabetermin für eine Beta- oder Vollversion von Fennec 2.0 gesetzt, aber bei den Entwicklern wird der 7. September als Frist für Programmänderungen gehandelt. Damit könnte eien Beta noch im September veröffentlicht werden. Die Alpha-Version von Fennec 2.0 kann von Mozillas Webseite zum Ausprobieren auf kompatible Android-Handys geladen werden.

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