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Mozilla-CEO: Kein Firefox auf dem iPhone

24.07.2008 | 12:20 Uhr |

Safari wird wohl der einzige Browser für das iPhone bleiben.

In einem Interview mit dem Magazin Wired erklärt Mozilla-CEO John Lilly, warum das Open-Source-Projekt Firefox nicht für das iPhone entwickeln werde. Apple setze zu hohe Hürden und erkläre diese als technisch bedingt. Der iPhone-Hersteller wolle die Kontrolle über die Erfahrung der Anwender mit dem iPhone behalten. Lilly sieht dies als ein "Business-Argumet, als technisches Argument getarnt". Für Mozilla sei es aber kein großer Verlust, vom iPhone fern beliben zu müssen. Das Apple-Handy habe zwar einen starken Einfluss, die Gesamtstückzahl bleibe jedoch gering. Stattdessen fokussiere Mozilla auf die LiMo-Foundation (Linux on Mobile) und programmiere für diese offene Plattform. Das Motorola-Handy Razr V2 sei etwa ein Gerät, das LiMo untestütze und von einem Firefox-Browser profitieren könne.

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