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Mozilla: Richtlinien für faires Ad-Blocking

09.10.2015 | 13:46 Uhr |

Ad-Blocker werden umstritten bleiben. Die Macher des Firefox-Browser schlagen aber nun Richtlinien für angemessene Content-Filter vor.

Die Open-Source-Organisation Mozilla hat Richtlinien aufgestellt, an die sich Entwickler von Content-Blockern halten sollen. Diese stehen auf den drei Säulen Inhaltsneutralität, Transparenz/Kontrolle und Offenheit. So sollen etwa Plug-ins für den Browser Firefox nur die Werbemittel ausblenden, die potentiell schädlich oder störend für den Anweder sind und etwa diverse Trackingttools einsetzen. Blocker sollte nicht einfach eine bestimmte Art von Formaten ausblenden, sondern genauer prüfen.

Das letzte Wort über die Zulassung von Werbemitteln auf bestimmten oder allen Websites soll beim Anwender verbleiben, fordert Mozilla weiter. Werbetreibenden und Site-Betreiber sollen zudem Möglichkeiten haben, mit den Anbietern der Ad-Blockingsoftware zu interagieren, um nicht kommentarlos und ein für alle Mal auf schwarze Listen gesetzt zu sein.

Mit der Möglichkeit, in iOS 9 Content-Blocker zu verwenden, gewinnt das Thema an Fahrt. Erste Hersteller haben ihre Software aber gleich wieder zurück gezogen , da sie meinten, mit den Filtern die Falschen zu treffen. Apple seinerseits achtet darauf , dass Ad-Blocker keine Sicherheitsbestimmungen umgehen und ihrerseits unerwünschte Daten auf die Geräte der Nutzer ablegen oder den Internettraffic mitlesen.

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