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Mt. Gox macht endgültig dicht

17.04.2014 | 09:59 Uhr |

Die Bitcoin-Börse Mt. Gox hat mögliche Sanierungspläne aufgegeben und stattdessen vor Gericht die endgültige Auflösung des Unternehmens beantragt.

Der Pleite der Bitcoin-Bank Mt. Gox wird keine Sanierung folgen. Die in Tokio ansässige Börse für die bekannte Kryptowährung hat laut Wall Street Journal diesbezügliche Pläne aufgegeben. Stattdessen sei laut informierter Personen vor Gericht die Auflösung des Unternehmens beantragt worden.

Die Insolvenz von Mt. Gox im Februar war die direkte Folge eines Diebstahls . Dabei wurden angeblich 850.000 Bitcoins durch eine Sicherheitslücke entwendet. Die Beute entsprach einem Gegenwert von 473 Millionen US-Dollar. Zwar tauchten wenig später 200.000 Bitcoins wieder auf, die in einer digitalen Geldbörse übersehen wurden, dennoch bleibt ein gigantischer Verlust.

Andere Quellen berichten, dass Mt. Gox noch immer auf der Suche nach einem Käufer sei, der Kontoinhaber möglicherweise an künftigen Einnahmen beteiligen könnte. Sollte es jedoch zur Auflösung kommen, so dürften Geschädigte nur wenig Chancen darauf haben, zumindest einen Teil ihrer Bitcoins ersetzt zu bekommen.

Bitcoins sind eine rein digitale Währung. Anleger können damit handeln, außerdem lassen sich neue Bitcoins über aufwendige Rechenoperationen – das sogenannte Bitcoin Mining – finden.

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