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Apple stellt Magic Trackpad vor

27.07.2010 | 15:25 Uhr |

Ein iMac ist kein Macbook - diese banale Erkenntnis hat Apple zu einem optionalen Eingabegerät angeregt, das auch den Desktop-Rechner mit Mehrfingergesten bedienen lässt: das Magic Trackpad

Magic Trackpad
Vergrößern Magic Trackpad

Für die neuen iMacs und Mac Pro präsentiert Apple ein optionales Eingabegerät: Das Magic-Trackpad. Anwender sollen so die von Macbook und Macbook bekannte Bedienung mit Multitouch-Gesten auch den Desktop-Rechner angedeihen lassen.

Das Magic Trackpad mit Glasoberfläche verbindet sich per Bluetooth mit dem Desktop-Rechner und unterstützt die gleichen Gesten wie die in Macbooks eingebauten Trackpads. Mit zwei Fingern lassen sich Inhalte vergrößern und verkleinern, mit einer Drei-Finger-Wischgeste blättern, Bilder lassen sich per Hand drehen. Das Magic Trackpad lässt sich laut Apple für Ein- und Zwei-Tasten-Befehle konfigurieren und unterstützt Tap-to-Click ebenso wie den physischen Klick. Das annähernd quadratische Trackpad - laut Apple 80 Prozent größer als die Trackpads der Mobilrechner - stützt sich wie die drahtlose Tastatur auf das Batteriefach und liegt daher leicht geneigt auf dem Schreibtisch. Zur Konfiguration des Magic Trackpad ist Mac-OS X 10.6.4 vorausgesetzt, zusammen mit einem Softwareupdate, dass die Systemeinstellung Trackpad auch dem Desktop-Mac hinzufügt. Vermutlich wird das Update auch Bestandteil des kommenden Updates Mac-OS X 10.6.5 sein.

Im Zuge seiner Umweltschutzbemühungen empfiehlt Apple, wieder aufladbare Akkus zu verwenden und bietet auch gleich ein Ladegerät zusammen mit sechs AA-Akkus an. Dieser habe die geringste Stromaufnahme bei voll geladenen Batterien und sei daher besonders umweltfreundlich, betont Apple.

Das Magic Trackpad kostet inklusive Mehrwertsteuer 69 Euro, das Batterieladegerät ist mit sechs Akkus zum Preis von 29 Euro zu haben.

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