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Munster rechnet fest mit Mini-iPhone

19.12.2012 | 09:33 Uhr |

Der Analyst von Piper Jaffray Gene Munster hat seine Prognose untermauert, Apple werde im kommenden Jahr ein Billig-iPhone herausbringen.

Munster, der bisher ein solches günstiges iPhone vor allem in Wachstumsmärkten wie China und Indien vorausgesehen hat, hält in einer Research-Note für Anleger das iPhone Mini mittlerweile für unvermeidlich. Der gesamte Smartphone-Markt sei im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent gewachsen, Apple konnte mit dem iPhone hingegen nur um 23 Prozent zulegen, da sich Cupertino bisher auf High-End-Segment beschränke.

Der Unterschied zwischen dem eigenen Plus und dem Wachstum des Gesamtmarktes werde Apple nun dazu bringen, seine bisherige Strategie zu überdenken. In der Vergangenheit habe Apple den Mac auch immer als High-End-Computer platziert, mit dem iPad und noch mehr dem iPad Mini aber eine Art "Mac für die Massen" erfolgreich auf den Markt gebracht. Nun sei es Zeit für ein "iPhone für die Massen", das mit billigeren Android-Smartphones konkurrieren könne.

Gegen Munsters Prognosen spricht jedoch die aktuelle Marktlage, laut einer Umfrage von Morgan Stanley tendiert die große Mehrheit der an Smartphones Interessierten zum teuersten Gerät, das Apple derzeit im Angebot hat, dem iPhone 5. Dazu vermeldet Apple selbst die Verkaufserfolge seines neuen Smartphone in China. So konnte der Hersteller am ersten Wochenende zwei Millionen Geräte trotzt des happigen Preises vertreiben .

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