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Keine kommerziellen Musikvideos auf Youtube mehr für Briten

10.03.2009 | 10:21 Uhr |

Die Lizenzverhandlungen zwischen der zu Google gehörenden Online-Videoplattform Youtube und der britischen Verwertungsgesellschaft Performing Right Society (PRS) wurden ergebnislos abgebrochen.

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Britische Nutzer sehen seit Montagabend auf Youtube in die virtuelle Röhre, wenn sie Musikvideos ansehen wollen, die von Plattenfirmen stammen oder auf welche die Labels Rechte anmelden könnten. Youtube-Manager Patrick Walker beklagt in seinem Blog, dass die PRS bei der Verhandlung über neue Lizenzen unzumutbar hohe Bedingungen gestellt habe, die zudem nicht transparent seien und offen ließen, welche Musikstücke unter welchen Voraussetzungen auf Youtube angeboten werden dürften. Die PRS dagegen reagierte empört und geschockt über die Konsequenz von Google, die entsprechenden Musikvideos einseitig zu sperren. Der Suchmaschinen-Betreiber begründete diesen Schritt damit, dass Youtube unter den neuen erhöhten Lizenz-Bedingungen bei jedem Abruf eines Videos Geld verlieren würde. Die Verwertungsgesellschaft verwies dagegen darauf, dass Google trotz der zunehmenden Popularität von Musikvideos auf Youtube niedrigere Lizenzgebühren gefordert habe.

Info: Youtube-Blog

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