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Musik-Streaming-Dienste erzielen mehr Umsatz als CD Verkäufe

23.03.2015 | 15:20 Uhr |

Der Recording Industry Association of America (RIAA) zufolge übertraf der mit Streaming-Diensten generierte Umsatz im Jahr 2014 erstmals den mit CDs erzielten Umsatz.

In den vergangenen Jahren hat sich die Musikbranche drastisch verändert. Während vor 20 Jahren CDs noch mit Abstand den größten Umsatz für die Branche erzielten, wurden spätestens durch Dienste wie Napster und iTunes Musikdownloads immer beliebter. Doch auch die Zeit der Musikdownloads war begrenzt. Mittlerweile wird die meiste Musik über Streaming-Dienste wie Spotify, Pandora, Vevo und You Tube konsumiert. Wie nun bekannt wurde, erwirtschafteten diese Dienste in 2014 mit 1,87 Milliarden US-Dollar erstmals einen höheren Umsatz als Musik-CDs (1,85 Milliarden US-Dollar)
 
Insgesamt konnten die Streaming-Dienste im Jahr 2014 ein Wachstum von 29 Prozentpunkten erreichen . Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der Musikdownloads um 8,7 Prozentpunkte und die Zahl der CD Verkäufe um 7,1 Prozentpunkte. Nur ein weiteres Medium konnte in 2014 ebenfalls ein Wachstum verzeichnen. Der Absatz von Schallplatten stieg um 49 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr und erreichte damit den höchsten Marktanteil des Mediums seit 1987.
 
Die neuen Zahlen zeigen, wie wichtig für Apple ein eigener Musik-Streaming-Dienst ist. Zwar übernahm das Unternehmen iim Sommer 2014 mit Beats auch dessen Musik-Streaming-Dienst, dieser wurde bisher von Apple allerdings nicht aktive vermarktet oder in Produkte wie iTunes integriert. Spätestens zur WWDC im Juni sollte Apple neue Tatsachen schaffen.

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