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Studie: Downloadumsätze überholen CD-Verkäufe in 2012

31.03.2011 | 07:22 Uhr |

Bereits im nächsten Jahr werden die mit Musikdownloads erzielten Umsätze jene aus dem Verkauf von CDs übertreffen

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© Martin Strang

Dies besagt eine Studie von Strategy Analytics . Während die Musikindustrie weiter herbe Einbußen beim Geschäft mit Tonträgern hinnehmen muss, kann der Zuwachs im digitalen Vertrieb dies nicht kompensieren. Im Jahr 2010 hatten CD-Verkäufe noch 3,8 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Labels gespült, 2012 werden es 40 Prozent weniger, nämlich 2,7 Milliarden US-Dollar sein. Das Downloadgeschäft, zu dem Apples iTunes weiter den Löwenanteil beiträgt, wird auf das Volumen von 2,8 Milliarden US-Dollar steigen. Der Gesamtmarkt fällt von 6,2 Milliarden US-Dollar auf 5,5 Milliarden US-Dollar zurück.

Die Analysten von Strategy Analytics sehen noch weiter in die Zukunft und rechnen, dass im Jahr 2015 weiterhin direkte Downloads den digitalen Markt treiben werden. 39 Prozent der verkauften Musik komme dann von Single-Downloads und 32 Prozent von Alben-Downloads. Abomodelle wie das von Rhapsody würden weitere 14 Prozent beitragen, durch Werbung finanzierte Angebote wie das von Spotify eine Nische von ebenfalls 14 Prozent erobern.

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