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Apple bestätigt Lala-Übernahme

08.12.2009 | 11:20 Uhr |

Jetzt hat Apple bestätigt, den Musikdienst Lala gekauft zu haben. Was man damit vorhabe verrät Apple jedoch nicht. Mit Lalas Technik könnte Apple iTunes um ein Streamingangebot erweitern.

Was am Freitag bereits die New York Times und das Wall Street Journal als fix gemeldet hatten, bestätigte nun Apple am Montag auch offiziell: Der iTunes-Anbieter übernimmt den Musik-Streaming-Service Lala . Apple nannte jedoch keinen Kaufpreis und verweigert bisher jeden Kommentar zu Plänen mit der Neuerwerbung. Eine Apple-Sprecherin erklärte per E-Mail an unsere Kollegen von Macworld: "Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologie-Unternehmen, wir kommentieren generell nicht den Zweck oder Pläne."

Wie Apple Lala in iTunes integrieren könnte, darüber hat sich unser Kollege Christopher Breen jedoch Gedanken gemacht. Breen hält das Angebot von Lala, zehn Cent pro per Stream gehörten Song zu zahlen anstatt 80 Cent oder mehr für den Download, jedoch für relativ unattraktiv. Abo-Dienste wie Napster oder Rhapsody würden mehr für das Geld bieten. Interessant seien jedoch die Social-Networking-Fähigkeiten von Lala. So könne man über Lala genau verfolgen, welche Musik Bekannte gerade hörten, zudem erhalte man über jeden Browser Zugriff auf seine Musikbibliothek. Gerade über die Empfehlungen von Freunden würde die Genius-Funktion von iTunes eine sinnvolle Erweiterung erfahren und der Nutzer leichter wertvolle Hinweise auf ihm bisher unbekannte Musik erhalten.

Lalas Music Mover hingegen würde den Zugriff auf Songs aus der eigenen Bibliothek auch von unterwegs erlauben, ohne dass eine Verbindung zum eigenen Rechner bestehen müsse. Habe iTunes 9 mit seine Home-Sharing die Grenzen zwischen Musikbibliotheken im lokalen Netzwerk geöffnet, könnte Apple dies mit Lalas Hilfe auf einer breiteren Basis unternehmen, meint Breen.

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