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Neil Young sprach mit Jobs über höherwertige Musikdownloads

01.02.2012 | 07:21 Uhr |

Auf der Konferenz D: Dive Into Media hat der Rockmusiker Neil Young in einer Podiumsdiskussion die Entwicklung höherwertiger digitaler Musik gefordert.

Die heutigen Kompressionsverfahren würden 95 Prozent der Musik wegfiltern, beschwert sich Young . Einen Mitstreiter wollte er bereits gefunden haben, mit Steve Jobs zusammen habe er an einer Lösung des Problems gearbeitet, Seit dem Tod des Apple-Gründers sei aber nichts mehr geschehen und es habe keine weiteren Verhandlungen mit Apple gegeben.

" Steve Jobs war ein Pionier der digitalen Musik und sein Vermächtnis ist enorm," lobt Young den verblichenen Apple-Chef. "Aber wenn er heim gekommen ist, hat er Vinyl aufgelegt. Wenn er lang genug gelebt hätte, hätte er schließlich das erreicht, was ich versuche." Die Ohren seien "das Fenster zur Seele," erklärt Young, wenn man von der Musik 95 Prozent wegnehme, könne man das hören. "Lasst die Leute 100 Prozent haben. Oder 99. Occupy Audio!" Bestehende High-End-Lösungen seien nicht das Wahre, kritisiert der Musiker. Sony kontrolliere das Format SACD zu stark und DVD Audio hätte besser auf Stereo setzen sollen, denn "die Hausfrau möchte sich nicht mit fünf Lautsprechern herumschlagen."

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