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Musikindustrie kritisiert "Piraten" an der Uni

29.01.2007 | 18:00 Uhr |

In den USA verschickt die Musikindustrie Abmahnungen an die Universitäten. Die University of South Carolina hat es sogar geschafft, innerhalb eines Jahres 914 Hinweise auf Urheberrechtsverletzungen zu erhalten.

Damit ist die Universität in South Carolina (USC) Spitze und sichert sich auch für die gesamten USA einen vorderen Platz. Die Leitung der Universität bespricht derzeit mögliche Änderungen an ihren Nutzungsbedingungen für das Netzwerk mit Vertretern der Musikindustrie. Diskutiert werden Aufklärungskampagnen, strengere Auflagen für das File-Sharing oder die Einführung eines legalen Tauschservice.

Bill Hogue von der USC wusste nicht zu sagen, warum seine Universität so viele Urheberrechtsverletzungen gesammelt habe. Man wolle es aber erschweren, illegale Dateien innerhalb des Uni-Netzes auszutauschen, so Hogue.

An der Universität bearbeitet derzeit eine Vollzeit-Kraft alle Beschwerden der Musikindustrie. Die mehr als 900 Hinweise überfordern aber den Mitarbeiter. Das Bearbeiten der Beschwerden sei "teuer und zeitaufwändig", sagte Hogue. Obendrein veränderten sich die Regelungen ständig.

Info: The State

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