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Musikmarkt in den USA weiter in der Krise

30.04.2008 | 16:39 Uhr |

Der Umsatz auf dem US-Musikmarkt sinkt weiter. 2007 sank der Umsatz um knapp zwölf Prozent. Download-Verkäufe steigen, können den stagnierenden CD-Markt aber nicht auffangen.

Physische Tonträger verkaufen sich immer schlechter. 2007 verkaufte die Branche in den USA 511 Millionen CDs. Das sind 17 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Der Umsatz mit den CDs sank dabei sogar um ein Fünftel. Zwar legten die Verkäufe von CD-Singles wieder etwas zu, mit gerade einmal 2,6 Millionen Exemplaren und zwölf Millionen Dollar Umsatz spielen sie auf dem US-Markt aber nur eine sehr kleine Rolle.

Gewonnen haben dagegen die Online-Verkäufe. 809 Millionen verkaufte Lieder brachten insgesamt 801 Millionen Dollar Umsatz. Damit wuchs dieser Markt um 38 Prozent. Alben und Kompilations aus dem Netz brachten es auf 425 Millionen Dollar und verkauften sich um über 50 Prozent besser als im Vorjahr. Damit macht der Onlinehandel insgesamt gut ein Viertel des Umsatzes der gesamten Branche.

Überraschend: Auch das Geschäft mit den Vinyl-LPs zog wieder stark an und steigerte sich um 36 Prozent. Mit knapp 23 Millionen Dollar Umsatz ist dessen Bedeutung aber dennoch gering.

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