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Eindrücke von der Musikmesse

26.03.2010 | 10:46 Uhr |

2.340 Aussteller auf der Messe, aber weniger Besucher und Hallen mit einem Überangebot an Freiflächen: Das sind die Eckpunkte der Musikmesse 2010, die vom 24.- 27. März in Frankfurt stattfindet. Unser Autor hat Eindrücke gesammelt und dabei nicht nur jede Menge Macs gesichtet, sondern auch ein I-Pad.

Musikmesse 2010
Vergrößern Musikmesse 2010

Die Musikindustrie in Deutschland hat der Musikmesse Frankfurt zufolge ein turbulentes Jahr hinter sich: Allein die Exporte in die USA - traditionell einer der wichtigsten Absatzmärkte für deutsche Hersteller, sind 2009 um fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Entsprechend gesunken ist - wenn auch leicht - das Interesse der Hersteller, ihre Produkte auf der Musikmesse zu präsentieren: Nur noch 1.510 Firmen (2009: 1.541) sind nach Frankfurt gekommen. Die Ausstellungshallen sind zum Teil gähnend leer, die Freiflächen werden mit Blumen oder gar nicht gestaltet und bieten reichlich Raum zum Flanieren.

Keyboard-Legende Keith Emerson hat am Vorabend der Musikmesse in Frankfurt den mit 15.000 Euro dotierten Frankfurter Musikpreis 2010 erhalten. Emerson, mit Greg Lake und Carl Palmer Gründer der Progressive-Rock-Formation "Emerson, Lake and Palmer" erhält den Preis als "innovativer Künstler, der sowohl durch seine Musik die Grenzen des Genres durchbrochen als auch durch sein Keyboardspiel die Technik der elektronischen Tasteninstrumente entscheidend mitbeeinflusst hat", wie es in der Begründung heißt.

Anders als Keith Emerson in seinem Lebenswerk zeigt sich die Musikmess nicht sonderlich innovativ: Die Präsentation von Neuigkeiten hält sich in engen Grenzen - zumindest was den für Mac-Anwender interessanten Bereich von elektronischen Klangerzeugung und Recording angeht: Bis auf kleinere Novitäten verzichten die Hersteller offenbar auf neue Produkte. Ein paar Spannenden Neuheiten haben wir dann aber doch gefunden:

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