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Höhere Lizenzgebühren: Gefahr für den iTunes Store

01.10.2008 | 09:34 Uhr |

An diesem Donnerstag wird nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Fortune das Copyright Royalty Board in Washington eine Erhöhung der Lizenzgebühren für den Verkauf von digitaler Musik beschließen.

Davon betroffen wird in erster Linie Apples iTunes Music Store sein, im Laufe der Anhörung hatte Apple implizit gar mit Schließung seines Dienstes gedroht. Der Verband National Music Publsiher Association (NMPA) will die Lizenzgebühren pro Song von 9 auf 15 Cent erhöht sehen, der Zuwachs gehe zu Lasten Apples, hat der für iTunes zuständige Vizepräsident Eddy Cue vor einem Jahr in einem Schreiben an die Jury klar gestellt. Weder wolle man die höheren Lizenzen an die Verbraucher weiter reichen, noch könne man die Belastung einfach so absorbieren. Die zusätzlichen Abgaben könnten dazu führen, dass Apple den iTunes Store nicht mehr profitabel betreiben könne. Lieber würde man den Laden aber schließen, als die Preise zu erhöhen, schrieb Cue vor einem Jahr. Aktuell war Apple zu einer Stellungnahme zum erwarteten Spruch und des Copyright Royalty Boards und zu seiner vorjährigen Drohung laut Fortune nicht zu bewegen. Die NBPA ist ein Zusammenschluss von rund 700 Musik-Verlegern in den USA.

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