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Nach Gerichtsentscheid: Kein Bock auf Google-Zoff

15.09.2005 | 12:22 Uhr |

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Nachdem am Dienstag das Gericht von King County im US-Bundesstaat Washington in Seattle entschieden hat, dass der ehemalige Microsoft-Topmanager Kai-Fu Lee unter Auflagen künftig für Google arbeiten darf, ist Microsoft bereit, die Klage fallen zulasen, sofern Google die Bedingungen akzeptiert. Nach der einstweiligen Verfügung darf Lee seinem neuen Arbeitgeber Google dabei helfen, eine Dependance in China aufzubauen. Allerdings wurde Lee untersagt, für den Suchmaschinenbetreiber auf den Gebieten Suchtechnik und Sprachtechnologie zu arbeiten, in denen er bereits für Microsoft tätig gewesen war.

"Wir sind bereit, den Fall morgen abzuschließen, falls Google der heutigen Verfügung Wort für Wort zustimmt und die Bestimmungen bis zum 18. Juni 2006 einhält," erklärte Microsofts Rechtsanwalt Brad Smith. Goolge ist bis dahin nicht darauf eingegangen.

Für die Expansion von Google nach China gilt Lee als Schlüsselfigur, da er in der Informatiker-Szene in Asien Kultstatus hat. Im Zusammenhang den China-Aktivitäten darf Lee der Gerichtentscheidung zufolge keine Mitarbeiter von Microsoft abwerben. Lee hatte zuvor für Microsoft ein Forschungszentrum in China aufgebaut. (mit dpa)

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