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Nächste Woche weißer Rauch über Orange und Apple?

10.10.2007 | 16:00 Uhr |

Steve Jobs Europareise begann am 18. September in London, führte tags drauf nach Berlin und hätte den Erwartungen nach in Paris enden sollen.

Mit dem iPhone im Handgepäck verkündete der Apple-Chef mit den Partnern O2 UK und T-Mobile den Europastart des telefonierenden und internettauglichen iPods und schwieg beharrlich über den französischen Partner Orange. Ende November will die France-Telekom-Tochter mit Apple den Vertrag unterschreiben, bereits nächste Woche könnte der sprichwörtliche weiße Rauch über Cupertino aufsteigen.

Irgendetwas muss schief gelaufen sein zwischen Orange und Apple: Seit Mitte August schien es als ausgemacht, dass die Tochter von France Telekom das Rennen macht, zur Apple Expo in Paris hatten alle Beobachter das iPhone erwartet , wer aber auf dieser größten Apple-Messe völlig fehlte, war das iPhone. Vielleicht hatte die etwas voreilige Verkündigung des Deals durch den France Telekom-Chef Didier Lombard am 20. September für atmosphärische Störungen gesorgt, kommende Woche aber soll nach Informationen von MacScoop die überfällige offizielle Bestätigung der Partnerschaft folgen. Die Seite behauptet, dass die belgische Tochter der France Telekom, Mobistar, das iPhone ebenfalls anbieten wird und beruft sich dabei auf einen lokalen Medienbericht. Einer lothringischen Tageszeitung sagte Lombard laut des Wirtschaftsdienstes Thomson Financial , er erwarte die "Klärung der Situation" bis Ende November - am 9. November startet in Großbritannien und Deutschland bereits der iPhone-Verkauf. Worauf die Schwierigkeiten zwischen den Partnern zurückzuführen sind, wollte Lombard nicht näher bezeichnen. Wie berichtet stehen französische Gesetze dem an einen Provider gebundenen iPhone im Wege, nach dem Recht unserer Nachbarn muss ein Gerät auch ohne Vertragsbindung erhältlich sein. Beobachter gehen davon aus, dass zwischen Orange und Apple zudem über die Höhe der Umsatzbeteiligung gestritten wird, AT&T in den Vereinigten Staaten beteiligt Apple auch an den laufenden Umsätzen aus dem Mobilfunkvertrag, ähnliches wird bei T-Mobile und O2 ebenfalls angenommen.

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