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Nächster Power-PC für Apple ohne Beteiligung von IBM

12.06.1998 | 00:00 Uhr |

Die Power-PC-Allianz von Apple, Motorola und IBM wird lockerer. Am Donnerstag gab die Microelectronic Division von IBM bekannt, daß sie sich aus dem Somerset Design Center in Austin, Texas (wo die grundlegende Entwicklung des Power-PC-(PPC)-Prozessors stattfindet), zurückzieht. Beide Unternehmen werden jedoch bei der Entwicklung von Prozessoren für sogenannte "Embedded Systems" weiter kooperieren. IBM plant darüber hinaus, seine eigene Entwicklung einer PPC-Architektur mit 64 Bit voranzutreiben. Zwei von vier IBM-Server-Produktlinien beruhen auf der PPC-Architektur. Als Prozessoranbieter für Apple will IBM mit Motorola konkurrieren: Der von Apple-Chef Steve Jobs kürzlich vorgestellte Prototyp eines G3-Mac mit 400 MHz Taktrate beruht auf einem IBM-Chip. Brancheninsider halten von IBM entwickelte PPC-Prozessoren in künftigen Macs jedoch für unwahrscheinlich, da Apple auf die von Motorola gefertigten PPC-G4-Prozessoren mit Altivec-Beschleunigung setzen werde. ms

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