895042

Nah an FCP: Final Cut Express

07.01.2003 | 22:52 Uhr |

Videoschnitt soll nicht teuer sein, sagt Steve Jobs. Für 299 Dollar gibt es deshalb ab sofort Final Cut Express, eine reduzierte Variante von Apples Software für Vidoeschnitt.

Apple mischt den Videomarkt weiter kräftig auf. Zwischen dem kostenlosen Schnittprogramm iMovie und der mit fast 1350 Euro vergleichsweise teueren Software Final Cut Pro ist laut Steve Jobs noch Platz für ein weiteres Produkt und das ist ab sofort im Handel unter der Bezeichnung Final Cut Express zu haben der Preis liegt bei 380 Euro (D), 395 Euro (A) respektive 500 Schweizer Franken. Wie beim gro?en Bruder arbeitet man dort in einem Fenster, das in vier Bereiche eingeteilt ist: Oben steht im Schnittmodus eine Vorschau auf zwei Videoclips, darunter die ?berschicht über alle Clips sowie die Zeitleiste. Arbeitet man an einzelnen Ausschnitten lassen sich die einzelnen Fenster wechseln und zum Beispiel die Farbkorrekturhilfe einblenden. Final Cut Express enthält den selben Titelgenerator wie die Pro-Version (inklusive Boris Calligraphy), identisch sind au?erdem der Support für mehrere Filmebenen, für bis zu 99 Tonspuren, der Direktexport inklusive Kapitelmarken in die Programme iDVD und DVD Studio Pro sowie die mitgelieferten Effekte und Filter. Selbst die Werkzeuge für die Audiobearbeitung sind gleich, einer Nachvertonung soll so nichts im Wege stehen. Die Beschränkungen zeigen sich erst bei den Videoformaten, die man bearbeiten kann. Final Cut Express ist auf DV25, sprich Mini-DV und DV-CAM, beschränkt, während die Pro-Version auch mit Formaten High Definition und analogem Video zurecht kommt. Au?erdem bietet die Pro-Version den gro?en Vorteil von ÑOffline RTì, einem Modul, das die Filmclips stark komprimiert auf speichert, so dass sich auch das Rohmaterial für abendfüllende Spielfilme auf der internen Festplatte eines Macs unterbringen und bearbeiten lässt. Erst wenn man den Film exportiert oder eine Vorschau erzeugt, rechnet Final Cut Pro mit Hilfe von Offline RT alle ƒnderungen in die Originaldaten ein und erzeugt erst dann die Exportdaten oder die Vorschau. Final Cut Express ist ab sofort zu haben, allerdings sollte man berücksichtigen, dass das Programm das Betriebssystem Mac-OS X, Version 10.2 und mindestens 384 MB Arbeitsspeicher voraussetzt. Darunter ist nichts zu machen. wm

0 Kommentare zu diesem Artikel
895042