1024299

Die neuen iPods

15.09.2009 | 14:10 Uhr |

Apple spendiert den neuen iPods mehr Speicher, mehr Leistung, mehr Farben und neue Funktionen. Profitiert hat dabei vor allem der Liebling der Massen, der iPod Nano. Wir haben erste Videos mit dem neuen Nano gemacht

iPod Familie 2009
Vergrößern iPod Familie 2009
© Apple

Apple hat die gesamte iPod-Linie überarbeitet. Dabei gab es einige Überraschungen. Gewonnen hat vor allem der iPod Nano. Der flache Player bekam von Apple gleich eine eingebaute Kamera nebst Mikrofon, sowie einen Schrittzähler und ein FM-Radio spendiert.

Damit ist der Nano jetzt in der Lage, Videos für beispielsweise Youtube aufzuzeichnen, Sprachmemos zu speichern oder beim Joggen zu assistieren. Wie wir auf der Pressekonferenz in London erfuhren, wird der Nano Videos in der Standard-VGA-Auflösung speichern. Dies entspricht 640 mal 480 Bildpunkten. Fotos kann der neue iPod nicht aufnehmen. Unser erster Test zeigt, dass die Videos zwar grundsätzlich ein gutes Bild zeigen, dennoch gibt es typische Macken eines solch kleinen Kameramoduls.

Testvideos vom iPod Nano

Erster Test der Videofunktion

Macwelt-Testredakteur Christian Möller hat die Videokamera des neuen iPod bereits in London ausprobieren können. Hier sind die unveränderten Originalvideos aus dem iPod:

Draußen im Schatten (17 Sekunden, 5,8 MB)

Apple Store von außen (sonnig, 20 Sek, 6,7 MB)

Apple Store von innen (viel Kontrast, 37 Sekunden, 11,6 MB)

Zum Abspielen oder Herunterladen auf den jeweiligen Link klicken.

Ein Screenshot eines iPod-Videos. Im Kasten finden Sie Downloadlinks zu den Videos.
Vergrößern Ein Screenshot eines iPod-Videos. Im Kasten finden Sie Downloadlinks zu den Videos.

So bricht die Bildrate gelegentlich ein und bei Schwenks und Bewegungen gibt es leichte Verzerrungen, die darauf hindeuten, dass der Bildsensor nicht immer schnell genug ist. Als kleine Videokamera, die immer dabei ist, macht der iPod Nano aber ein gutes Bild. Bei Innenräumen oder harten Kontrasten gerät die Kamer aber offenbar an ihre Grenzen.

Die neue Videofunktion des iPod Nano.
Vergrößern Die neue Videofunktion des iPod Nano.
© Apple

Gleichzeitig erhält der Nano ein größeres Display. Es ist jetzt 2,2 Zoll groß und nimmt von der Proportion mehr Fläche ein als zuvor. Dies lässt das Gehäuse etwas länglicher erscheinen. Bei der Kapazität und den Preisen hat sich beim iPod Nano allerdings nichts verändert. Er bietet nachwievor entweder acht oder 16 GB Platz und kostet 139 oder 169 Euro. Apple hat für diese Saison die Farbkollektion leicht verändert, die Auswahl ist wie zuvor poppig und jugendlich geprägt.

iPod Nano im Test

iPod Touch ab 189 Euro

Zweiklassen-Gesellschaft: Der Einstiegs-Touch ist beim Speicher und der Geschwindigkeit abgeschlagen.
Vergrößern Zweiklassen-Gesellschaft: Der Einstiegs-Touch ist beim Speicher und der Geschwindigkeit abgeschlagen.

Beim iPod Touch hat Apple ebenfalls die Evolution fortgeführt. Der kleine Bruder des iPhones erhält kleinere Verbesserungen und wird vor allem etwas günstiger. So erhöht sich die größte Kapazität auf 64 Gigabyte. Das Modell mit 16 Gigabte entfällt. Stattdessen entsteht jetzt eine Lücke, denn das mittlere Modell bietet 32 Gigabyte, die Einsteigsversion muss mit acht Gigabyte auskommen. Dafür gibt es den Einstieg in die Welt des App Stores jetzt schon für unter 200 Euro. Apple lässt sich das kleinste Modell mit 189 Euro bezahlen. Dafür fehlt hier nicht nur Speicherplatz, sondern auch die Rechenleistung der neusten Generation:

Während die beiden größeren Varianten den neuen Chipsatz des iPhone 3G S erhalten, bleibt der Einstiegs-Touch bei der bisherigen Technik. Die neuen Modelle sind laut Apple bis zu 50 Prozent schneller. Die Praxistests des iPhone 3G S haben gezeigt, dass diese Angabe beispielsweise bei den Ladezeiten nicht übertrieben ist. Der iPod Touch mit 32 Gigabyte kostet 279 Euro, das Topmodell mit 64 GB 369 Euro.

Test des iPod Touch

0 Kommentare zu diesem Artikel
1024299