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Napster korrigiert Filterregelung

25.06.2001 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt - Die Internetmusiktauschbörse Napster lockert die Maschen der installierten Filtersoftware. Noch vor dem Start des kostenpflichtigen Abomodells von Napster zum 01. Juli 2001 versucht die MP3-Börse ihr Angebot wieder auszuweiten. Nachdem ein US-Gericht im April die von Napster installierten Schutzmechanismen, als zu schwach verurteilten, setzte man dort auf die akustische Fingerabdruckmethode TRM von Retatable. Dieser Filter erkennt Musikstücke an ihrem Profil, anhand dessen diese den MP3-Titel mit dem Originalstück vergleicht und so identifizieren kann. Napster versucht dieses Verfahren nun mit einem neuer Client-Version zu lockeren. Da die Tauschbörse durch TRM ihr Angebot anscheinend so stark reduzierte, dass sie für viele Benutzer nicht mehr interessant erscheint. Mit der Betaversion 10.3 des Windows-Clients von Napster möchte man schon vorher eingrenzen, welche Musikstücke getauscht werden dürfen und welche nicht. Damit findet das Filter der MP3-Dateien schon auf dem Rechner des Anwender statt und die Tauschbörse kann ihre Filter seitens der Server zurückschrauben.
Das Aboangebot möchte Napster, mit der im Juni 2001 geschlossenen Kooperation mit Music Net attraktiv gestalten. Musik Net ist ein Zusammenschluss von großen Plattenfirmen, wie BMG Entertainment, EMI und der Warner Music Group. mh

Info: Napster Internet: www.napster.com

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