Napster will kooperieren oder verkaufen
Der Musikdienst Napster will mit einem Partnerunternehmen kooperieren oder möglicherweise sein Geschäft verkaufen.
Nach einem Bericht der Los Angeles Times hat das Unternehmen die Investmentbank UBS damit beauftragt, mögliche Partner oder Käufer zu finden. Eine strategische Partnerschaft oder ein Verkauf des Unternehmens könnte den Aktienwert erhöhen, sagte Napster-Chef Chris Gorog. Das Ziel bleibe aber, das Napster-Geschäft weiter voranzutreiben.
Die Überlegungen kommen zu einer Zeit, in der sich die Konkurrenz für den Online-Musikmarkt formiert. Microsoft will sein Abspielgerät samt passendem Online-Angebot zum Weihnachtsgeschäft vorstellen. Sandisk entwickelt einen MP3-Player, der auf das Musikangebot von Realnetworks abgestimmt ist.
Napster hatte dieses Jahr ein werbefinanziertes, kostenloses Angebot eingeführt. Dies hatte der Seite mehr Besucher beschert. Die Anzahl der zahlenden Abonnementen ist jedoch auf 512.000 im Juni 2006 gesunken. Ende März hatte Napster noch 606.000 zahlende Kunden.




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