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Native Instruments bringt Guitar Combos

08.04.2005 | 12:40 Uhr |

Auf der Musikmesse in Frankfurt hat Native Instruments Guitar Combos vorgestellt, eine Sammlung von drei Emulationen klassischer Röhrenverstärker.

Die Emulationen basieren auf die in Guitar Rig integrierte Component-Modelling-Technologie und sind sowohl für den Stand-Alone-Betrieb als auch als Plug-in für Host-Applikationen geeignet. Jedem Verstärker ist eine passende virtuelle Lautsprecherbox beigegeben und eine handvoll Effekte, die laut Hersteller in studiotauglichre Klangqualität resultieren sollen.

Die drei Emulationen Twang Combo, AC Box Combo und Plexi Combo sind einzeln zu je 69 Euro oder im Paket zu 179 Euro erhältlich. Der für cleane und leicht angezerrte Sounds in Rock, Pop, Blues und Jazz geeignete Twang Combo basiert auf dem klassischen Verstärker Fender Twin Reverb, die Effekte Chorus, Vibrato, Tubescream-Overdrive und Federhall wollen zusammen mit der emulierten mit Kondensatormikrofon abgenommenen 2x12-Box authentische Klänge garantieren. Auf dem Vox AC-30 aufsetzend, präsentiert sich die AC Box Combo in erster Linie für an Brit-Pop erinnernde Klänge. Härtere Töne spuckt der Plexi-Combo, der die Crunch- und Overdrive-Sounds des Marshall JMP 50 zum Vorbild hat und für Metal und Psychedelic geeignet ist.

Alle Guitar Combos sind mit einem Stimmgerät, einem Nosegate und einem Limiter ausgestattet, ein Demoplayer bringt zahlreiche Gitarrenloops zu Gehör. Für die Presets stehen 64 Plätze zur Verfügung, ab Werk seien dutzende "sorgfältig designte Sonds" vorkonfiguriert. Ab Mai 2005 gibt der Hersteller die virtuellen Gitarrenverstärker in den Handel.

Info: Native Instruments

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