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Nemetschek in Schwierigkeiten

19.11.2001 | 00:00 Uhr |

München/dpa- Der Bausoftware-Hersteller Nemetschek hat seine Prognose für das laufende Jahr wegen hoher Wertberichtigungen und der anhaltenden Flaute in der Bauwirtschaft nochmals drastisch nach unten korrigiert. Inklusive Sonderabschreibungen an Firmenbeteiligungen in Höhe von 70 Millionen DM werde ein Verlust vor Zinsen und Steuern von 56 bis 58 Millionen DM erwartet, sagte Finanzvorstand Gerhard Weiß am Montag in München. Bislang war das Unternehmen von einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von 10 Millionen DM ausgegangen. Der Umsatz werde voraussichtlich rund zwei Millionen DM unter dem des Vorjahres in Höhe von 247,5 Millionen DM bleiben. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen 150 Arbeitsplätze gestrichen. Damit reduzierte sich die Zahl der Mitarbeiter auf rund 1000. 

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