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Nest-Thermostat erkennt Bewegung im Raum

02.09.2015 | 09:30 Uhr |

Nest hat die dritte Generation seines intelligenten Thermostaten vorgestellt. Er erkennt Bewegungen im gesamten Raum.

Nest hat die dritte Generation seines intelligenten Thermostaten für die Heizungssteuerung im Smart Home vorgestellt. Der Bildschirm von Nest ist laut Hersteller um 40 Prozent größer geworden. Er hat zugleich ein dünneres Gehäuse und eine höhere Auflösung (229 ppi). Somit kann der Bildschirm auch aus einer größeren Entfernung abgelesen werden.

"Farsight"-Feature: Raumüberwachung per Bewegungsmelder
 
Dank des verbesserten Bildschirms konnte Nest ein neues "Farsight"-Feature zu dem Thermostaten hinzufügen. Es bewirkt, dass sich der Bildschirm einschaltet, sobald der Bewegungssensor von Nest im gesamten Raum eine Bewegung registriert (bisher klappte das nur, wenn der Bewegungssensor eine Person in einer Entfernung von bis zu einem Meter vor Nest entdeckte). Auf dem Bildschirm soll Nest dann nützliche Informationen anzeigen: Neben der Raumtemperatur lässt sich auch die Uhrzeit in analoger oder digitaler Optik darstellen.
 
Nest prüft zudem die Heizung auf mögliche Probleme und informiert den Benutzer, wenn es solche entdeckt.
 
Die dritte Generation von Nest ist in den USA ab sofort erhältlich. Für 249 Dollar (umgerechnet rund 221 Euro). Die Vorgängergeneration von Nest ist auch weiterhin im Angebot und zwar zu einem reduzierten Preis von 199 Dollar (177 Euro). So lange der Vorrat reicht.

Google hat Zugriff auf alle Nest-Daten

Google hat Nest im Januar 2014 gekauft. Nest lässt sich auch per Sprachbefehl steuern. Nest wird aus Datenschutzgründen vielfach kritisch gesehen, zumal Google auch noch eine Überwachungskamera für Nest anbietet.

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