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Nettops: Eine neue Generation von Heimrechnern

09.09.2008 | 09:31 Uhr |

Eine neue Generation von Computern soll neue Kundenkreise ansprechen: Auf ihnen läuft zwar kein Mac OS X, sie kosten aber auch nicht mehr als ein gebrauchter Mac. Die Technik allerdings ist neu und seit ein paar Monaten in aller Munde, ein Atom-Prozessor von Intel arbeitet unter der Haube der PCs. Ihr Name: Nettops.

In "Nettop" stecken die englischen Worte für Netz, "net", und Büro, "desktop": Fürs Surfen und für einfache Büroarbeiten reicht solch ein Computer, sagt Hersteller TriGem aus Korea und stellt das neue Gerät vor, das in das Marktsegmenet der Eee-Reihe von Asus drängen will. Spektakulär ist bereits wie im Falle seiner Konkurrenten zunächst einmal der Preis: 499 Euro soll das Gerät mit der Bezeichnung A1 ab Anfang Oktober dieses Jahres kosten. Für diesen Kampfpreis hat der A1 einiges zu bieten: Mit einem flachen und handlichen Desktopcomputer findet sich ein 18,4 Zoll-Monitor mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und einer Auflösung von 1680 auf 945 Pixel verbunden, der Computer bringt ein Gigabyte Arbeitsspeicher mit und setzt auf Intels Onboard-Grafik 945GSE. Ein WLAN- und ein Fast-Ethernet-Anschluss sind ebenso selbstverständlich wie fünf USB 2.0-Schnittstellen sowie Anschlüsse für Mikro und Boxen. Für Mac-Anwender der größte Haken: Das Betriebssystem des A1 heißt Windows XP. Allerdings zeigt solch ein Produkt, wer in der weiten Welt der Computer die aktuellen Konkurrenten des Mac Mini sind. Von dem soll - Zeit wird es - Gerüchten zufolge noch in diesem Herbst eine Neuauflage erscheinen.

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