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Netzausbau im Osten

28.06.2000 | 00:00 Uhr |

VIAG Interkom will für den weiteren Netzaufbau in den neuen Bundesländern etwa 150 bis 200 Millionen DM investieren. Bis Ende 2001 sollen auch die ostdeutschen Städte mit mehr als 20 000 Einwohnern mit dem eigenen E2-Netz versorgt sein, kündigte der Leiter des Regionalbetriebs Ost der VIAG Interkom GmbH & Co (München), Jürgen Hegemann, am Mittwoch in Dresden an. In Städten mit über 50 000 Einwohnern habe das Telekommunikationsunternehmen sein Netz bereits zu 98 Prozent ausgebaut.

VIAG habe bislang rund 500 Millionen DM in den neuen Ländern investiert und beschäftige dort mehr als 600 Mitarbeiter, sagte der VIAG Interkom-Geschäftsführer Mobilfunk, Hans-Burghardt Ziermann. Derzeit werde ein Call Center in Greifswald aufgebaut. Ein weiteres für Geschäftskunden sei in Erfurt geplant. In Sachsen solle die Zahl der Arbeitsplätze von gegenwärtig 60 auf etwa 100 steigen.

In diesem Jahr würden bundesweit mehr als drei Millionen Kunden für das E2-Mobilfunknetz erwartet. Gegenwärtig seien es 1,8 Millionen Kunden. Der Umsatz solle von 1,7 Milliarden DM im vergangenen Jahr auf mehr als drei Milliarden DM Ende 2000 steigen. Bei der Versteigerung der neuen UMTS-Mobilfunklizenzen Ende Juli gehe VIAG Interkom fest von einem Erfolg aus, sagte Ziermann. dpa

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