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CarrierIQ: Hersteller distanzieren sich von Smartphone-Spyware

05.12.2011 | 06:31 Uhr

Die Hersteller der Smartphones haben sich klar von CarrierIQ distanziert. Es liege an der Mobilfunk-Betreibern, wie man die Geräte ausliefert. Die Schnüffelsoftware wurde auf Android-, webOS-, BlackBerry- und iOS-Geräten gefunden.

Durch die Bank haben Smartphone-Hersteller dementiert, etwas mit CarrierIQ am Hut zu haben. Auf iOS-Geräten war die Software per Standard installiert. Allerdings wurden dort weniger Daten gesammelt und nur dann, wenn der Anwender zugestimmt hat. Aber auch Apple sagte, dass man mit iOS 5 CarrierIQ nicht mehr unterstützt und mit einem baldigen Update die Altlasten entfernen möchte.

Man schiebt also den Mobilfunk-Betreibern den schwarzen Peter zu. AT&T sowie Sprint haben zugegeben, CarrierIQ zu verwenden. Sprint wolle die Daten um die Kunden-Erfahrung zu verbessern und Netzwerk-Problemen auf den Grund zu gehen. SMS, Fotos oder private Inhalte würden man nicht auslesen und die Daten würden auch an keine Dritte weitergegeben. AT&T sagte, dass sich der Einsatz von CarrierIQ mit den Datenschutzbestimmungen vereinbaren lasse. Verizon hingegen hat vehement abgestritten, die Spyware einzusetzen.

Wer wissen möchte, ob sein Smartphone verseucht ist, kann die Logger Test App des Finders benutzen. (jdo)

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