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Iomega bringt vier neue Storcenter

05.03.2012 | 10:47 Uhr

Iomega kündigte neue Storcenter-Netzwerkspeicher an. Diese Produktlinie verwendet Laufwerke der Server-Klasse und ist gedacht für kleine bis mittlere Unternehmen. Die Systeme px4-300d, px6-300d, px4-300r und px12-350r sind ab sofort erhältlich.

© Iomega

Die neuen Netzwerkspeicher von Iomega basieren auf EMC-Speichertechnologie. Sie verfügen über SATA-Laufwerke mit 1, 2 und 3 TByte Kapazität. Die Desktop-Gehäuse kommen mit vier und sechs Laufwerksschächten, insgesamt also bis 18 TB Speicherkapazität. Die Ausführungen für den Rack-Einbau haben vier und zwölf Schächte für bis zu 36 TB. Optional können die Storcenter auch mit Solid-State-Laufwerken ausgestattet werden. Je nach Laufwerken sind die RAID-Level 0, 1, 10, 5, 5+1 (Hot Spare) und 6 möglich. Außerdem beherrschen sie ein automatisches RAID-Rebuild und verfügen über eine Hot-Swap-Funktion. Alle neuen Geräte enthalten Dualcore-Intel-Prozessoren, bis zu vier Gigabit-Ethernet-Netzwerkadapter und 4 GB Arbeitsspeicher.

Die Geräte kommen mit einer neuen Version der EMC Lifeline-Software. Diese kann die Systemkonfiguration sichern und wiederherstellen, etwa um eine vorhandene Konfiguration für mehrere Systeme zu reproduzieren und sie in Filialen und Verkaufsstellen einzusetzen. Die Speicher können auch nach einem festgelegten Plan ein- und ausgeschaltet oder mit der Wake-on-LAN-Funktion über das Netzwerk eingeschaltet werden. Daten können auf einem verschlüsselten Volume mit Passwort gesichert werden.

Details: Iomega präsentiert neue Storcenter-Netzwerkspeicher für kleien Unternehmen.
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© Iomega

Über eine Personal Cloud kann man den Netzwerkspeicher mit anderen Benutzern und/oder Geräten über das Internet verbinden. Es werden darüber hinaus EMC Atmos-fähige Cloud-Speicherdienste unterstützt als ausgelagerte Datenspeicherung.

Die Storcenter können auch als Videoüberwachungssystem fungieren. Sie können Video- und Audiodateien aus Objektschutzsystemen über eine Internet-Verbindung archivieren, schützen oder weitergeben. Zwischen vier und 48 IP-Kameras können pro Gerät angeschlossen werden. Die Storcenter-Familie bietet drei Lösungen für die Speicherung und Verwaltung von Videoüberwachungsdaten: eine skalierbare Netzwerkspeicherung für aufgezeichnete oder archivierte Videoüberwachungsdaten, eine Kombination aus Speicherung und Videomanagement-Software und IP-Kameras und eine Cloud-Speicherung mit Videomanagement-Systemschnittstelle auf Browser-Basis. Außer IP-Kameras von Axis und Panasonic werden nun auch konfigurierbare Auflösungseinstellungen und Parameter für IP-Kameras von Bosch unterstützt.

Das Storcenter px4-300d kostet ab 699 Euro, das Storcenter-Modell px6-300d ab 799 Euro. Die Array-Server sind ab 1599 Euro für das Storcenter px4-300r und ab 2999 Euro für das Storcenter px12-350r zu haben. Für die Geräte bietet Iomega eine dreijährige Gewährleistung mit Telefonsupport bis zu 13 Stunden am Tag an fünf Tagen in der Woche, optional mit fünf Jahren Gewährleistung mit Rund-um-die-Uhr-Telefonsupport und Vorabaustausch. (Thomas Hümmler/hal)

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