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Neue Details zu Intels Robson-Technik

20.10.2006 | 10:06 Uhr |

"In ihrem nächsten Notebook steckt ein wenig Extra-Speicher", schreibt DailyTech und spielt auf Intels Robson-Techik an, die der Chip-Hersteller im zweiten Quartal 2007 einführen will. Jetzt werden mehr Details zu der Technik bekannt, die in tragbaren Computern zum Einsatz kommen soll: Sie sollen damit schneller starten, schneller arbeiten und dabei sogar weniger Strom verbrauchen.

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Fährt man seinen Rechner herunter oder versetzt ihn in den Ruhezustand, schreibt er Daten dank Robson aus dem Arbeitsspeicher auf eine NAND-Flash-Modul und kann sie so beim Neustart schneller wieder auslesen. Während der Arbeit soll das Betriebssystem den NAND-Speicher auf dem Mainboard als schnellen Cache benutzen und die stromfressende Festplatte nur noch dann einschalten, wenn der beschränkte Speicherplatz des Cache nicht mehr ausreicht. Kurz nach der Markteinführung der Technik, die gemeinsam mit dem Chipsatz "Crestline" in Intels zukünftiger Notebook-Plattform "Santa Rosa" Einzug halten wird, sollen Anbieter zwischen einem Flashmodul mit einem Gigabyte Speicher oder zwei Modulen mit je 512 Megabyte wählen können - die zweite Variante soll zusätzlich Kosten senken. Während bereits bekannt ist, was Windows Vista für Techniken mitbringt, um die Robson-Technik zu nutzen, hat Apple über entsprechende Funktionen in Mac OS X 10.5 bislang noch nichts verlauten lassen. Vista verfügt mit Superfetch nicht nur über eine Funktion, um auf den NAND-Cache auf dem Board zuzugreifen - Hybrid-Festplatten mit ähnlicher Technik sollen sogar zur Voraussetzung für Hersteller von Windows-Laptops werden, um 2007 das Vista Premium-Zertifikat zu erhalten. Man darf allerdings davon ausgehen, dass im nächsten Jahr auch Apple Robson in seinen Notebooks verwenden wird. Geht es nach Intel, soll die Technik im Übrigen auch auf Desktop-PCs zum Einsatz kommen: Unter dem Codenamen "Snowgrass" entwickelt der Hersteller bereits eine Version für Computer auf dem Bürotisch.

Info: Daily Tech

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