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Neue Erkenntnisse zum 24-Zoll-iMac

07.09.2006 | 10:36 Uhr |

Gestern hat Apple einen neuen iMac mit integriertem 24-Zoll-Display vorgestellt. Doch das Display ist nicht das einzige technische Detail, das der Mac-Hersteller geändert hat

Der iMac jetzt in drei Größen – alle mit Merom-Chip
Vergrößern Der iMac jetzt in drei Größen – alle mit Merom-Chip

Wir konnten bereits gestern Abend einen ersten Blick auf den neuen 24-Zoll-iMac werfen und mit dem Apple Produkt-Manager Tim Boger über technische Details sprechen.

In den technischen Spezifikationen des 24-Zoll-Modells ist die Rede von einem maximalen Speicherausbau von drei Gigabyte. Das lässt zunächst vermuten, dass der iMac mit einem festen internen Speicher von einem Gigabyte ausgestattet ist, und nur noch einen RAM-Slot zur Verfügung steht, den man mit einem Zwei-Gigabyte-Modul bestücken kann.

Doch dem ist nicht so: Alle neuen iMacs haben weiterhin zwei für den Benutzer zugängliche RAM-Slots. Man kann also bei Verwendung von zwei Modulen á zwei Gigabyte theoretisch bis zu vier Gigabyte RAM erreichen. Der Chipsatz erlaubt es allerdings nicht, mehr als gut drei Gigabyte RAM zu adressieren. Daher die Beschränkung auf maximal drei Gigabyte RAM.

Ein weiteres technisches Detail betrifft den Grafikchip. Erstmals sitzt dieser nicht fest verlötet auf der Hauptplatine sondern auf einem so genannten Daughterboard, ist also austauschbar. Allerdings kann man den Chip - zumindest offiziell – nicht nachträglich austauschen. Die Tochterplatine wird lediglich im Kundenwunsch beim Bau des iMac (BTO) entweder mit einem Nvidia Geforce 7300 GT oder einem Geforce 7600 GT bestückt. Ob es sich bei dem Grafiksteckplatz um einen genormten Slot im MXM-Format handelt oder ob es ein proprietäres System von Apple ist, konnte man uns noch nicht sagen.

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