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Neu bei Apple: iMac, Macbook, Mac Mini, Magic Mouse

20.10.2009 | 15:30 Uhr |

Apple hat wie erwartet seine iMac-Produktlinie überarbeitet und bietet zwei Modelle mit 21,5- und 27-Zoll-Monitor an. Neu ist ebenfalls ein Macbook, das das Multitouch-Trackpad und die fest verlötete Batterie von den Macbook Pro übernimmt.

iMac 2009
Vergrößern iMac 2009

Der iMac wird breitwandig: Im 16:9-Format und mit Bildschirmdiagonalen von 21,5 und 27 Zoll bietet Apple nun seinen All-in-One-Rechner an. Die Proportionen des iMac -Gehäuses haben sich zwar geändert, nicht aber die Anmutung aus Glas und Aluminium. In Inneren hat sich eine ganze Menge getan, die Displays haben LED-Hintergrundbeleuchtung, die Prozessoren bis zu vier Kerne. Je nach Modell setzt Apple Intels Chips Core 2 Duo, Core i5 und Core i7 Quad ein. Tastatur und Maus sind drahtlos, Kabel haben ausgedient. Mehr zu den neuen iMacs lesen Sie hier.

Das iPhone kann es seit langem, das Macbook Pro seit dem letzten Jahr, das Macbook seit heute. Konsequent verpasst Apple seiner neuen Magic Mouse nun auch Multitouch-Fähigkeiten. Die Magic Mouse vereint dabei die Fähigkeiten von Maus und Multitouch-Trackpad, Scrollrad und Knöpfe haben ausgedient. Die drahtlose neue Maus liegt ab sofort den neuen iMacs bei oder ist im Apple Store und im Fachhandel für 69 Euro zu haben. Mehr zur Magic Mouse lesen Sie hier.

Ein Trackpad mit Multitouch hat nun auch das Macbook, das nun ebenso wie die Macbook Pro und das Macbook Air in einem "Unibody"-Gehäuse kommt, wenn auch aus weißem Kunststoff. Ebenso von den großen Brüdern hat das Macbook den fest verlöteten Akku übernommen, der laut Apple bis zu sieben Stunden lang das Macbook mit Energie versorgt. Die Preise für das Macbook beginnen bei 899 Euro. Mehr zum neuen Macbook lesen Sie hier.

Den Mac Mini bietet Apple nun in einer schnelleren Version mit doppelt so viel Arbeitsspeicher wie bisher zu Preisen ab 549 Euro an. Der Mac Min arbeitet nun mit 2,26 GHz und 2,53 GHz schnellen Intel Core 2 Duo Prozessoren, an Arbeitsspeicher liefert Apple 2 respektive 4 GB mit. Neu ist ein Mac Mini für den Einsatz mit Mac-OS X 10.6 Snow Leopard Server, der statt eines optischen Laufwerkes eine zweite Festplatte eingebaut hat. Mit zwei 500-GB-Festplatten kommt der Mac Mini Server damit auf 1 TB Speicherkapazität. Mehr zum neuen Mac Mini lesen Sie hier .

Apple belässt es bei seinen heutigen Neuerungen jedoch nicht nur bei Rechnern und der Magic Mouse. Die Fernbedienung für Macs, Apple Remote, kommt nun in einem neuen Aluminium-Design. An der Funktionen der vier Knöpfe hat Apple nichts geändert, in der Gestaltung ähnelt die für 19 Euro erhältliche Apple Remote nun den heute neu vorgestellten iMacs. Ein augenfällige Änderung ist zudem die neue Position des Play/Pause-Knopfes, der nun nicht mehr im Zentrum der Richtungsknöpfe steckt, sondern darunter neben dem Menü-Button seinen Platz gefunden hat.

Äußerlich nicht zu erkennen sind die Änderungen in der Airport-Extreme-Basisstation , die laut Apple nun eine verbesserte Antennenposition präsentiert. Die Wi-Fi-Leistung soll sich damit um 50 Prozent erhöhen, die Reichweite um 25 Prozent. Was hinter der neuen Airport-Basis steckt: Die beiden Stationen verwenden nun nicht mehr zwei, sondern drei Antennen, was zum einen die Menge der Daten erhöht, die gleichzeitig übertragen werden kann, und zum anderen die Zuverlässigkeit der Verbindung bei größeren Abständen verbessert.

Zudem sollen die Time-Machine-Backups auf eine Time Capsule unter Snow Leopard 75 Prozent schneller sein als bisher. Apples Aussagen zu den Neuerungen in der Time Capsule bleiben vage. Den Geschwindigkeitsvorteil sol Time Capsule jedoch erst im Zusammenspiel mit Mac-OS X 10.6 Snow Leopard ausreizen können. Als Grund hierfür nennt Apple neue Technologien in der Basisstation und Optimierungen in Time Machine . Um welche Technologien es sich dabei handelt, ist nicht bekannt, betreffen aber vermutlich die Hardware und die Software des Backup-Servers.

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