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Intel bestätigt Verschiebung von Ivy Bridge

28.02.2012 | 05:41 Uhr |

Intel hat die Verschiebung seiner Prozessorarchitektur Ivy Bridge bestätigt.

Intel Atom inside
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Ursprünglich für den April 2012 geplant, soll die Massenproduktion nun im Juni anlaufen. Die Verschiebung habe keine wirtschaftlichen Gründe wie zuletzt spekuliert, sondern technische, erklärte Intels Executive Vice President Sean Maloney der Financial Times . Kein Nachfragemangel und daraus folgender zäher Abverkauf der aktuellen Sandy-Bridge-Chips habe zur Entscheidung geführt, sondern die langsamer als erwartete Umstellung auf den neuen Produktionsprozess. Man erreiche aber das Ziel, Ivy-Bridge-Chips in Massen im zweiten Quartal ausliefern zu können.

Ivy-Bridge-Chips fertigt Intel im 22-Nanometer-Verfahren, für Sandy Bridge setze der Hersteller auf einen 32-Nanometer-Prozess. Die CPUs der Ivy-Bridge-Architektur verbrauchen nicht nur weniger Energie, sie lassen auch mehr Platz für integrierte Grafikchips, bis zu 60 Prozent mehr Grafikleistung ist laut Intel daher zu erwarten.

Mit Ivy Bridge könnte Intel auch weiter versuchen, Anteile im von ARM-Chips beherrschen Smartphone- und Tablet-Markt zu gewinnen. Auf der Mobilfunkmesse MWC stellt mit dem Provider Orange diese Woche ein erster Anbieter ein Mobiltelefon mit Intel-Chip vor. Das Santa Clara genannte Gerät arbeitet mit einem Atom-Z2460-Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate.

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