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Apple erlaubt In-App-Purchase auch für kostenlose Apps

16.10.2009 | 11:30 Uhr |

Apple hat neue Regeln für den App Store aufgestellt. Jetzt können Entwickler Apps gratis anbieten und dennoch kostenpflichtige Erweiterungen für das Programm verkaufen.

Mit iPhone-OS 3.0 hat Apple Entwicklern die Möglichkeit eröffnet, in ihre iPhone-Apps eine Einkaufsmöglichkeit zu integrieren, mit der Nutzer etwa weitere Kapitel von E-Books, zusätzliche Spiele-Levels oder Staßenkarten direkt aus dem iPhone-Programm heraus kaufen können. Voraussetzung dafür: Auch die App selbst musste kostenpflichtig sein. Diese Beschränkung für das In-App-Purchase hat Apple nun fallen gelassen, ab sofort kann man auch aus kostenlosen Apps heraus zusätzliche Inhalte über den App Store kaufen.

Der Vorteil: Speziell Spieleentwickler können nun darauf verzichten, zwei Versionen ihrer Spiele anzubieten, etwa eine kostenlose "lite"-Version als Demo zur Vollversion. Stattdessen ist es möglich, Programme mit eingeschränkter Funktionalität kostenlos auszugeben und über den In-App-Purchase die volle Funktionalität frei schalten zu lassen. Auch Hersteller, die Abos über ihre Apps anbieten, können nun das Programm selbst kostenlos anbieten, was die Hemmschwelle für den Download des Programms senken könnte.

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