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Neue Soundkarte von Apogee: Symphony 64 PCI

28.10.2008 | 11:30 Uhr |

Die Symphony 64 ist die Nachfolgerin der Symphony und bietet jetzt 64 I/O-Kanäle.

Sympony 64
Vergrößern Sympony 64
© Apogee

Apogees Symphony 64, die große Schwester-Schnittstelle der Symphony ist da - die Soundkarte arbeitet Hand in Hand mit weiteren Audio-Lösungen des kalifornischen Sound-Spezialisten und macht mit Hilfe der Schnittstellen-Software Maestro aus dem Mac Pro ein mächtiges Tool für die Arbeit mit Audiosignalen.

Die Symphony 64 von Apogee ist die Nachfolgerin und erweiterte Version der Symphony PCIe und PCI-X-Schnittstelle. Die Soundkarte bietet 64 Kanäle digitaler Ein- und Ausgänge und unterstützt eine Abtastrate bis 192 Kilohertz bei einer Auflösung von 24 Bit. Die Treiber der Karte erlauben verschiedene Routing-Funktionen und drücken die Latenzzeit auf bis zu 1,6 Millisekunden. Die Karte ist mit jeder Core-Audio-Anwendung kompatibel und wird von der Software Maestro gesteuert. Über die Schnittstelle lassen sich externe Wandler direkt an den Mac anschließen, darunter Apogees Audio-Interfaces Rosetta 200 und 800 und die Wandler AD und DA 16X.

Mit VBus kann man rechnerinterne Audiosignale von einer Anwendung zur anderen routen, mit SBus lässt sich eine Audio-Verbindung zwischen zwei Computern herstellen, beispielsweise für die Erweiterung von Sample-Bibliotheken oder zum Auslagern von komplexen Plug-ins. Maestro fungiert als Software-Schnittstelle zwischen Mac-Anwendungen und Apogee Hardware. Mit dem Programm lässt sich über die Symphony 64 die Apogee Hardware steuern. Enthalten sind ein Low Latency Mixer, Hardware Control Panels, eine mit Rosetta und AD/DA 16X kompatible Matrix für Input/Output-Routing und eine universelle Kontrollplattform für den Anschlus von Apogees Audio-Interfaces Ensemble und Duet.

Die Symphony 64 kostet 995 US-Dollar, Besitzer einer Symphony PCI, die zwischen August und Dezember 2008 im Warenkorb landet oder gelandet ist, zahlen 250 Dollar für das Upgrade. Die enthaltene Software Maestro setzt mindestens MAC OS X 10.4 voraus.

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