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Neue Spekulationen um Ende des DVD-Formatkriegs

10.05.2005 | 14:44 Uhr |

Die Spekulationen über ein Ende des DVD-Formatkriegs reißen nicht ab. Wie die japanische Zeitung 'Nihon Keizai Shimbun' am Dienstag berichtete, stehen Sony und Toshiba kurz vor einer Einigung für die Entwicklung eines einheitlichen, hybriden Standards.

Toshiba dämpfte jedoch unterdessen die Gerüchteküche. «Zu diesem Zeitpunkt ist noch nichts entschieden», teilte das japanische Elektronikunternehmen mit. Um das Nachfolgeformat der populären DVD kämpfen derzeit zwei Unternehmenslager. Sony gehört zur Fraktion der Blu-ray-Unterstützer unter der Führung des Elektronikkonzerns Philips. Toshiba favorisiert dagegen in Gemeinschaft mit NEC den Standard HD-DVD. Anfang der 80er Jahre hatte es einen ähnlichen Format-Krieg für die Videokassette zwischen VHS (JVC), Betamax (Sony) und Video 2000 (Philips) gegeben. Zuletzt hatte es vor etwas mehr als zwei Wochen erste Gerüchte um eine mögliche Einigung zwischen Toshiba und Sony auf ein Hybrid- Format gegeben. Toshiba glaube weiterhin, das ein einziges Format die größten Vorteile für den Konsumenten habe, erklärte das Unternehmen zu den aktuellen Gerüchten. «Wir sind überzeugt, dass die Schlüsselfaktoren für ein einheitliches Format eine große Speicherkapazität, vernünftige Kosten und die Abwärts-Kompatibilität sind.» Auf der bis zum Mittwoch in Las Vegas stattfindenden Medien- Messe Media-Tech will Toshiba eine HD DVD-ROM mit erneut größerem Speichervolumen vorstellen.

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