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Neue Spekulationen um UMTS im iPhone

10.09.2007 | 16:50 Uhr |

Rund zwei Monate vor dem Verkaufsstart des iPhones in Europa hat Apple mit dem Mobile-Spezialisten InterDigital ein Lizenzabkommen geschlossen, das Apple die Nutzung von 3G-Technologien zusichert.

Das Lizenzabkommen von Apple mit dem amerikanischen Unternehmen für Funktechnik InterDigital gilt laut Engadget für sieben Jahre und soll 56 Millionen US-Dollar kosten. Heise spricht dagegen von 20 Millionen plus laufenden Lizenzkosten. Der Deal ermöglicht es Apple, auch Mobilfunk-Technologien der so genannten dritten Generation (3G) im iPhone zu verbauen. Dazu gehört beispielsweise der UMTS-Datendienst HSDPA, der bis zu 3,86 MBit pro Sekunde übertragen soll. Das aktuelle iPhone unterstützt bis jetzt nur das 2G-Netzwerk GSM mit EDGE. Mit dem neuen Lizenzabkommen dürfte einem iPhone mit UMTS-Unterstützung nichts mehr im Wege stehen. Die Frage ist jedoch, ob Apple bereits zum Start des iPhones in Deutschland ein UMTS-Handy anbietet. Möglich wäre dies, auf die die vermutlich gefakte T-Mobile-Werbung ( wir berichteten ) sollte man sich jedoch besser nicht verlassen.

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