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Neue Verträge für Apple-Zulieferer

18.12.2003 | 12:34 Uhr |

Nach einem Bericht der Taiwanischen IT-Zeitung Digitimes hat Apple den Vertrag über die Produktion des 17-Zoll-Powerbooks neu vergeben

Angeblich erwägt Apple momentan, die 17-Zoll-Powerbooks im nächsten Jahr nicht mehr von Compal, sondern wieder von Quanta produzieren zu lassen. Dies berichtet zumindest die Taiwanische IT-Zeitung :Digitimes . Dies wäre nicht der erste Zuliefererwechsel in Sachen Powerbook. Eigentlich hatte Apple Powerbooks und iBooks von dem Taiwanischen Unternehmen Quanta bauen lassen, Anfang 2003 die Produktion der 17 und 15 Zoll großen Powerbooks an ein Konkurrenzunternehmen, nämlich Compal Electronics gegeben. Die 1984 in Taiwan gegründete Firma hat eine lange Tradition als Hersteller von Notebooks, so hatte Compal beispielsweise eines der ersten Notebooks, das 386SX, produziert. Mittlerweile fertigt Compal auch Monitore und PDAs. Den Zuschlag für die Powerbooks hatte Copal Anfang 2004 erhalten, im April begann dann die Auslieferung der ersten von Compal produzierten Powerbooks.

Auch die Produktion eines neuen Powerbooks im bisher nicht verfügbaren Format 15,4 Zoll hat Apple an Compal vergeben, laut Digitimes "um das Produktionsrisiko zu vermindern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen." Zeitgleich erhielt jedoch der ursprüngliche Zulieferer Quanta den Auftrag, die neuen 17-Zoll-iMacs herzustellen.

Nun scheint es, dass zumindest für Compal die Rechnung in Sachen Powerbooks nicht aufgegangen ist. Apple bestehe einerseits auf strengsten Vorgaben in Sachen Entwicklung, Material und Design, hätte sich andererseits aber nicht ausreichend an den Produktionskosten beteiligt. Angeblich verlangt Compal daher einen Ausgleich von Apple. Angesichts des harten Wettbewerbs kann Apple jedoch keine Preiserhöhungen bei seinen Mobilrechnern riskieren.

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