Neue Voraussetzungen für Leopard: Auch ältere G4-Macs bleiben außen vor
Dieses Mal steht Apple zu seinem Wort, der Hersteller aus Cupertino wird Leopard im Laufe des kommenden Monats auf den Markt bringen - allerdings wird sich Mac-OS X 10.5 wohl auf weniger Macs installieren lassen als bislang angenommen.
Mit jeder neuen Vorversion für Entwickler nähert sich das neue Betriebssystem dem "Golden Master"-Status, in dem es schließlich auf die Installations-DVDs für den Anwender gebrannt wird.
Beobachter gehen davon aus, dass Build 9A559 vom Wochenende bereits ein erster Release-Kandidat ist : Sollten die Tester darin keine gravierenden Fehler mehr finden, könnte diese Version zum System werden, das bald allen Anwendern zur Verfügung steht. Mit Einschränkungen: Die Dokumentation, die zahlende Mitglieder der Apple Developer Connection (ADC) beim Download von Leopard erhalten, legen neue Mindestvoraussetzungen für die Installation des Systems fest: Mindestens ein PowerPC G4 mit 867 Megahertz Taktfrequenz soll es sein, mit G5- und Intel-Prozessoren arbeitet Leopard in jedem Fall zusammen. Bislang allerdings sei ein G4 mit 800 Megahertz als Voraussetzung geplant gewesen, schreibt AppleInsider - darauf aber, so ungenannte Quellen, sei Mac OS X 10.5 zu langsam gewesen. Sollte der Mac-Hersteller die neuen Mindestvoraussetzungen beibehalten, bleiben einige Macs außen vor: das PowerBook G4 (Titanium) und der PowerMac G4 (Quicksilver) mit 800 Megahertz-Taktung, der iMac G4, das iBook G4 sowie der eMac mit 800MHz. Das betroffene iBook hatte der Hersteller bis zum April 2004 im Angebot. Zusätzlich setzt die Raubkatze ein DVD-Laufwerk, einen FireWire-Anschluss und mindestens 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie 9 Gigabyte freien Festplattenspeicher voraus.




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