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Neue iBooks - Der erste Test

19.10.2000 | 00:00 Uhr |

Macwelt hat die neuen Modelle des Mobilrechners für Einsteiger auf Hertz und Nieren überprüft.

iBook

Vorteile

robustes Gehäuse, schnelle 3D-Grafik

Nachteile

zu wenig RAM, Blende vom CD-Laufwerk nicht paßgenau

Preis

DM 4000, Euro 2045, S 28 990, sfr 2900

Portabler Rechner

iBook SE

Vorteile

gut Ausgestattet, robustes Gehäuse, schnelle 3D-Grafik

Nachteile

zu wenig Arbeitsspeicher, teuer

Preis

DM 4700, Euro 4203, S 33 990, sfr 3400

Portabler Rechner

Eine Firewire-Schnittstelle findet man nun auch bei den iBooks. Diese weist eine vollwertige 8polige Buchse auf, die auch eine Stromversorgung für externe Firewire-Geräte hat. So kann man neben DV-Kameras auch Festplatten, CD-Brenner, Scanner oder Card-Reader ohne eigene Stromversorgung anschließen. Zusätzlich packt Apple iMovie 2 bei und spendiert dem iBook einen Videoausgang im FBAS-Format, damit man Filme auch am Fernseher betrachten kann. So ermöglicht Apple, das iBook zum digitalen Videoschnitt zu verwenden. Den iBooks liegt ein Kabel bei, das neben einem Composite-Stecker für das Videosignal auch zwei Chinch-Stecker für den Ton beinhaltet. Am iBook schließt man das Kabel am Kopfhöreranschluss an, der hinter den Kontakten für den Ton auch Kontakte für das Videosignal bietet. Das 466 MHz schnelle iBook SE hat zudem ein DVD-Laufwerk, das DVD-Filme auch am Fernseher darstellt.

Neu ist der G3-Prozessor von IBM (Power PC 750CX), bei dem der Backside-Cache (Level-2-Cache) nicht mehr vom Chip getrennt ist, sondern sich im Prozessor befindet. Deshalb kann der Cache mit der voller Prozessorgeschwindigkeit von 366 MHz beziehungsweise 466 MHz arbeiten.
Mit einem Teilungsverhältnis von 5:2 taktet dagen der Backside-Cache des bisherigen iBooks. So beträgt beim 366 MHz schnellen iBook SE die Geschwindigkeit des Cache 146 MHz. Der Nachteil der neuen iBooks ist, das der Cache mit 256 KB nur noch halb so groß wie bisher ist. In unserem Praxistest zeigt sich, dass das neue iBook bei gleicher Taktrate etwas langsamer als sein Vorgänger ist. Allerdings lässt sich damit gut leben, der Geschwindigkeitsunterschied ist zu gering, als dass man ihn in der Praxis spürt. Zudem sind die aktuellen iBooks höher getaktet als die Vorgängermodelle, wodurch sie wieder schneller sind.

Das Grundgerüst der Hauptplatine bleibt gleich, wie bisher basiert das iBook auf der UMA (Unified Motherboard Architecture) mit 66 MHz schnellem Bustakt und 33 MHz schneller Ultra-ATA-Schnittstelle für die Festplatte und das CD-Laufwerk. Mit dieser Platine lässt sich der neue Prozessor, den IBM bis zu einer Taktrate von mit maximal 550 MHz anbietet, mit 533 MHz betreiben. Apple beschränkt sich bei seinen aktuellen Modellen auf 466 MHz.

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