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Neue iPhone-Freiheit: ZiPhone 3.0, iLiberty, PWnage verzögert sich

31.03.2008 | 13:44 Uhr |

Das Wettrennen der Hacker geht weiter - das iPhone wirkt inzwischen löchrig wie ein Schweizer Emmentaler, vor allem die Ankündigung des PWnageTool mitsamt Video hat am Wochenende für Aufregung gesorgt.

Eigentlich sollte gestern Stichtag sein, aber dann kam alles ganz anders. Während ZiPhone und iLiberty lediglich vorhande Jailbreaks erweitern, verspricht PWnageeine Revolution: Mit dem Hack soll es möglich sein, eine beliebige Firmware auf das iPhone zu spielen, was völlig neue Möglichkeiten eröffnet - das gewünschte OS, ob von Apple oder nicht, können Anwender dann direkt über iTunes einspielen. Der Schlüssel zur Freiheit: Das im Paket enthaltene Tool iPwner soll das iPhone dazu bringen, unsignierten Code auszuführen. Die russischen Entwickler versprechen zudem mit dem BootNeuter die ultimative Entsperr-Lösung. Noch muss man sich allerdings gedulden - die Veröffentlichung ist am Sonntag Morgen angekündigt worden, am Abend ruderte das iPhone DevTeamzurück. Rechtliche Probleme verzögern die Veröffentlichung bis irgendwann in dieser Woche. Die Entwickler wollen erst untersuchen, ob kein geschützter Code von anderen Entwicklern im eigenen steckt. Auch eine Überarbeitung würde dem PWnageTool noch gut tun. Erhältlich wird die Software für Mac OS X 10.4, 10.5 und Windows sein. Bis es so weit ist, können JailBreaker mit bewährten Lösungen hantieren: Die nagelneue Version 3.0 des Entsperr-Tools ZiPhonemacht nun mit einem Zorro-Bild auf sich aufmerksam - darüber hinaus erhält die Applikation auch einige interessante Neuerungen: Auf die "fix nvram"-Option können Anwender nun verzichten, bislang reparierte sie durch einen Jailbreak defekte iPod touch-Geräte. Auch der YouTube-Fix wird nicht mehr benötigt, er stellte nach dem Hack die Verbindung zur Video-Community wieder her. Programme kann man nun auch über den Computer installieren. Zusätzlich besitzt ZiPhone nun eine Plug-in-Schnittstelle, die Datei PLUGIN-HOWTO.txt zeigt Programmieren, was sie beachten müssen. Ebenfalls gelöst haben will Zibri ein Problem mit der WLAN-Verbindung - laut ipluspwnsallerdings nicht sehr elegant, da der Entwickler die MAC-Adresse im Code festlegt: Alle per ZiPhone befreiten Telefone haben deshalb die gleiche Mac-Adresse. Ansonsten gratulieren die Hacker Zibri, da er fast alle Anregungen aus iLiberty in seinem Tool übernommen habe - und schlagen mit einem Augenzwinkern vor, dass Zibri den Mitbewerber iLiberty doch noch ein wenig mehr kopieren möge.

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