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Neue iPhone-Software deutet auf UMTS hin

09.04.2008 | 09:44 Uhr |

ZiPhone-Entwickler Zibri sucht in der Software des Telefons nicht nur nach Einschränkungen, die er umgehen könnte, sondern auch nach bislang geheim gehaltenen Funktionen: Die Unterstützung für das schnelle 3G-Netzwerk UMTS will er nun gefunden haben, sie deutet auf die nächste iPhone-Generation hin.

Teile des Codes lassen vermuten, dass ein SGOLD3-Chip von Infineon darin stecken wird. Der Chip kann sowohl die Modem- und Telefonfunktionen eines Telefons steuern als auch zum Beschleunigen anderer Applikationen und für die Wiedergabe von Audio und Video eingesetzt werden, fügt AppleInsider hinzu . SGOLD3 baut UMTS-Verbindungen über HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) auf und erreicht dabei Datenraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Die asiatische 3G-Variante WCDMA unterstützt er ebenfalls. Nicht funken allerdings will er in Netze des HSUPA-Standards, die AT&T derzeit in USA aufbaut - sie würden nicht nur schnellere Downloads, sondern auch schnellere Uploads erlauben.

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