1870625

Neue iPhones führen zu mehr Raubüberfällen

02.12.2013 | 05:45 Uhr |

Nach New York im Jahr 2012 löst das iPhone als heißbegehrtes Gerät nun auch in San Francisco einen deutlichen Anstieg von Straftaten aus.

Es gibt jede Menge positive Kriterien, mit denen der Erfolg einer Firma beschrieben werden kann. Zum Beispiel durch die Anzahl der gewinnbringenden Patente, die ein Unternehmen hält, oder die Höhe der Gewinnausschüttung an die Aktieninhaber.

In San Francisco hat Apple jetzt unabsichtlich jetzt eine neue Messlatte eingeführt, berichtet die Webseite Cultofmac . Während die Wall Street-Analysten Apples iPhone-Strategien bemängeln, erfreut sich das Apple-Smartphone in bei Kleinkriminellen einer Rekordnachfrage. Die Kriminalstatistik der Stadt zeigt, dass seit dem ersten Anstieg direkt nach der Einführung des iPhone 3G im Jahr 2008 die Diebstahl-Rate der iPhone 5-Modelle jetzt auffällig hoch ist. In der gleichen Kategorie können übrigens nur die neuen iPad-Modelle mithalten. Das Vertriebsnetz der geklauten Geräte geht mittlerweile weit über reine Gelegenheitsdiebe hinaus; die Geräte werden schließlich, wenn überhaupt, nach mehreren Weiterverkäufen weitab in Süd-Amerika oder Asien aufgespürt.

Die Auswertung der Frevel-Welle in San Francisco ist aber nicht der erste Fall, in dem ein Anstieg in kriminellen Vorfällen auf Apples Smartphone zurückgeführt wird. Bereits in 2012 wurde Apples iPhone als Auslöser des ersten Anstieg seit zwanzig Jahren in New Yorks Kriminal-Statistik beschuldigt: Laut den Unterlagen der Polizei in New York wurden dort zwischen Januar und September genau 11.447 iPhones geklaut.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1870625