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Neuer Audio-Sensor für laute Umgebungen hilft Siri

14.08.2015 | 11:55 Uhr |

Die Wissenschaftler auf der Duke University wollen Siri und anderen Spracherkennungstechnologien in lauten Umgebungen helfen. Dafür haben sie einen neuen Sensor erfunden.

Die Wissenschaftler auf der Duke University in den USA haben einen neuen Sensor vorgestellt. Nach eigenen Angaben kann die Entwicklung besonders gut Geräusche unterscheiden, die gleichzeitig von unterschiedlichen Quellen kommen, und so besser mehrere Stimmen gleichzeitig für Erkennung aufbereiten. Besonders hilfreich ist das in lauten Umgebungen. Neben ihrem Konzept haben die Wissenschaftler auch einen funktionierenden Prototyp vorgestellt. Momentan hat er mehrere Zentimeter Durchmesser, die Wissenschaftler arbeiten daran, die Entwicklung für den Massenmarkt der Smarphones vorzubereiten und an die Abmessungen eines iPhones anzupassen.

Das Konzept der Erfindung ist relativ einfach und der Sensor billig herzustellen. Er ist aus Plastik und sieht aus wie ein Kuchen aufgeteilt in Stücke. Auf dem "Kuchenboden" befinden sich die unterschiedliche Vertiefungen, das ganze funktioniert ähnlich wie eine Reihe von mit Wasser gefüllten Gläsern. Abhängig von der Wassermenge im Glas ändert sich die Tonhöhe. Das neue Gerät ändert so die Tonhöhe der Geräusche, wenn sie aus unterschiedlichen Richtungen kommen. Dies ist hilfreich für die endgültige Spracherkennung - durch die Änderung der Tonhöhe weiß der Sensor genau, welche Geräusche zu einem Redefluss gehören und kann diesen besser von den Hintergrundgeräuschen unterscheiden. 

Quelle: Duke University

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