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Neue iPhones 3GS angeblich sicher vor Jailbreak

15.10.2009 | 11:03 Uhr |

Apple liefert das iPhone 3GS jetzt offenbar mit einem neuen Boot-ROM aus, das von Hackern nicht so leicht zu knacken ist. Damit verhindert Apple womöglich erstmals den Jailbreak der Geräte.

Das iPhone 3G S hat sich gegenüber seinem Vorgänger äußerlich nicht geändert.
Vergrößern Das iPhone 3G S hat sich gegenüber seinem Vorgänger äußerlich nicht geändert.
© Apple

Im Katz-und-Maus-Spiel mit iPhone-Hackern hat Apple einen entscheidenden Erfolg erreicht, berichtet die Website iClarified . Demnach soll Apple neuerdings iPhones 3GS mit einem verändertem Bootrom ausliefern, der es Hackern unmöglich mache, den Jailbreak-Exploit 24kpwn weiter anzuwenden. Der Bootrom ist ein Chip, der beim Einschalten des Telefons überprüft, ob mit der Software alles in Ordnung ist. Bisher nutzten Jailbreaker eine Schwäche aus und konnten so dem Bootrom vorgaukeln, dass die iPhone-Software keine Veränderung erfahren habe.

Bereits bei der Einführung des iPhone 3GS hatte die Szene Bedenken, ob Apple die Lücke geschlossen habe, bis zur Premiere des iPhone 3GS konnte Apple jedoch noch keinen neuen Bootrom einbauen. Seit letzter Woche haben iPhones jedoch einen neuen, smarteren Bootrom an Bord. Sollten Hacker keine neue Lücke entdecken, wäre der Jailbreak unmöglich und auf dem Apple-Handy könne keine Software mehr laufen, die nicht von Apple über den iTunes Store freigegeben wurde. Ob die Modifikationen auch das Unlock des iPhone betreffen, sprich das Entsperren für andere Mobilfunknetze als jenes des jeweiligen Providers, ist noch unklar.

Zuletzt hatte Apple das so genannte "Jailbreaken" mit der neuen Firmware 3.1.2 erschwert, das iPhone-Dev-Team konterte kürzlich jedoch mit der neuen Version der Jailbreak-Software . Bei den neuen, sichereren Versionen des iPhone 3GS hilft diese nicht.

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