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Neuer ISO-Standard für LCD

13.06.2001 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt- Einige kennen den neuen Standard vielleicht schon aus der Werbung: "Unser Bildschirm erfüllt die ISO-Norm 13406-2".
Bisher gab es keinen eigenen Industriestandard für die Qualität von LCD-Displays. Erst diese neue Norm berücksichtigt die Besonderheiten der Flachbildschirme. Berücksichtigt werden hierbei die Leuchtdichte des Bildschirms, Farb- und Bildkontrast, sowie die Helligkeitsverteilung. Auch die Blickwinkelabhängigkeit und die Reflexionseigenschaften gehen in die Bewertung ein. Sehr störend sind bei TFTs einzelne defekte Pixel. Hier setzt die Norm vier Qualitätsstufen oder Fehlerklassen fest. Fehlerklasse 1 ist eher für Spezialanwendungen gedacht, Normalkunden betreffen dagegen die anderen drei.
Die Pixel eines LCD-Display können verschiedenste Weise Defekte aufweisen. Leuchtet ein Pixel permanent weiß, spricht man von Fehlerklasse I. Dieser störende Fehler darf in Displays der Fehlerklasse 2 zweimal, der Fehlerklasse 3 fünfmal und der Fehlerklasse 4 bis zu fünfzigmal auftreten. Öfter erlaubt sind dagegen "tote" Pixel, Pixel die nicht leuchten. In Fehlerklasse 2 sind bis zu zwei tote Pixel zulässig, in Klasse 3 bis zu fünfzehn und in Klasse 4 bis zu 150 tote Pixel. Ein weiterer Fehler betrifft die Subpixel. Jeder Bildpunkt besteht aus drei Subpixeln, einem roten, einem grünem und einem blauen. Bis zu fünf dieser farbgestörten Pixel sind in der Klasse 2 erlaubt, bis zu 50 in Klasse 3 und bis zu 500 in Klasse 4. sw

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